CTG – verstehen, bewerten, dokumentieren

für Hebammen und ÄrztInnen                    

 

(bei grossen Teams zusammen mit Dr. Christiane Schwarz

         

Inhalte FIGO- Leitlinie 2015 und die aktuelle nationale CTG-Leitlinie:

Physiologie der fetalen Herztonmuster, Leitlinien und Forensik, Grenzen der CTG Überwachung und mögliche Fehlerquellen (technische wie interprationsabhängige), Besprechen und Beurteilen von eigenen mitgebrachten Fällen.

„Wenn die Kunst zum Schaden führt“ 

Dokumentation und Haftungsrecht in der Geburtshilfe für Hebammen und ÄrztInnen

 

Patientenrechtegesetz: „Hat der Behandelnde eine medizinisch gebotene wesentliche Maßnahme und ihr Ergebnis entgegen § 630f Absatz 1 oder Absatz 2 BGB nicht in der Patientenakte aufgezeichnet oder hat er die Patientenakte entgegen § 630f Absatz 3 nicht aufbewahrt, wird vermutet, dass er diese Maßnahme nicht getroffen hat.“

Die Dokumentation dient zur Sicherstellung des Behandlungsablaufs. Diese soll nach Jahren auch für Personen, die nicht am Geschehen teilgenommen haben nachvollziehbar sein. Inhalte der Fortbildung:

Grundlagen der Dokumentation, Fallbeispiele und Haftungsfragen anhand aktueller Schadensmeldungen, Urteile aus der letzten Zeit und deren Konsequenzen, Beispiele gute und schlechte Dokumentation.

Seminar: Rechtliche Probleme von Hebammen 

mit Rechtsanwalt Dr. S. Almer

 

Wer heutzutage in der Geburtshilfe tätig ist, sieht sich mit einer geradezu paradoxen Situation konfrontiert: Während die Risiken für Mutter und Kind mit den Errungenschaften der modernen Medizin gesunken sind, ist für Hebammen das Risiko, in die Haftung genommen zu werden, gestiegen. Dies liegt auch daran, dass die Rechtssprechung in der Geburtshilfe hohe Anforderungen an die Aufklärung, Dokumentation und Organisation stellt.

Wohl und Wehe 1-3           mit Dr. Christiane Schwarz  

 

Simulations- und Notfalltrainings für geburtshilfliche Teams

Die mütterliche und kindliche Mortalität und Morbidität im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes liegen in Deutschland im weltweiten Vergleich sehr niedrig. Es gibt dennoch Bedarf, die Versorgung von Müttern und Kindern- besonders auch in Notfall-situationen- immer wieder zu üben und gegebenenfalls zu verbessern.  Dabei sind die Kommunikation im interprofessionellen Team genauso wichtig wie das Schnittstellen- Management und das Beherrschen von Abläufen mit den dazu gehörenden handwerklichen Fähigkeiten.

Anhand von fallbasierten Szenarios werden im Simulationstraining alle Aspekte von „Best Practice“ im Team geübt und reflektiert. Kritische Ereignisse in Geburtsverläufen werden gemeinsam analysiert und optimale Handlungsabläufen erarbeitet.

die „andere“ Fallbesprechung        mit Sabine Krauss-Lembcke

Fallbesprechungen, Fehlerkultur, Kommunikations- und Organisationsprobleme im geburtshilflichen Alltag

 

In Notfallsituationen haben Kommunikationsprobleme fatale Folgen. Missverständnisse führen zu Fehlhandlungen oder verschwenden kostbare Zeit. Bei Notfällen verhindern sie eine angemessene Verhaltensweise.

Ebenso führen unklare Organisationsstrukturen und (k)eine Fehlerkultur zu Ärgernissen, Konflikten, Frust, Streit und im schlimmsten Fall zu einem Schadensereignis. Anhand von realen Fallbeispielen werden Ereignisse analysiert, konkretisiert und objektiviert. Ablauf- Kommunikation- und /oder Organisations-Probleme werden aufgedeckt. Gleichzeitig erklären wir Ihnen die häufigsten „Kommunikationsfallen“ und wie diese entstehen.

info(at)patricia-gruber.de